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Öffentliche Bäder

Öffentliche Bäder

Entdecken Sie das öffentliche Baden in Baden, Schweiz, neu – wo Gemeinschaft, Kunst und Thermalwasser miteinander verschmelzen.

Baden in der Schweiz ist seit über zweitausend Jahren ein Synonym für das Baden. Der Name bedeutet wörtlich „Bäder“ – ein Erbe, das bis zu den Römern zurückreicht, die sich als Erste in der Umgebung der natürlichen heißen Quellen niederließen. Als Mitte des 20. Jahrhunderts die letzten öffentlichen Bäder der Stadt geschlossen wurden, ging ein Stück Gemeinschaftskultur verloren, bis eine Gruppe von Freunden beschloss, diese Tradition wieder aufleben zu lassen.


Im Jahr 2012 begannen sie, sich nachts mit provisorischen Holzwannen zu treffen und leiteten 46,6 °C heißes, schwefelreiches Thermalwasser direkt aus den Straßenquellen um. Bis 2017 hatte sich das Kollektiv unter dem Namen „Bagni Popolari“ formalisiert, mit dem Ziel, die 2000 Jahre alte gemeinschaftliche und gemeinnützige Badetradition in den öffentlichen Thermalbädern von Baden zu erforschen, zu bewahren und weiterzuentwickeln. Der Verein erhielt Unterstützung von der Stadt und die Genehmigung, zwei Thermalbäder im Freien entlang der Limat zu errichten. Die mit Hilfe lokaler Architekten, Chemiker und Bauunternehmer errichteten Becken verwenden ausschließlich natürliches Mineralwasser – unbehandelt und direkt aus Badens alter Quelle fließend. Um den städtischen Vorschriften zu entsprechen, sind sie offiziell nicht als „Bäder“, sondern als „Brunnen“ registriert.


Heute tragen mehr als 900 Mitglieder das Projekt durch gemeinschaftliches Engagement, ehrenamtliche Arbeit und Kunst. Durch seine Residenz- und Ausstellungsprogramme verbindet Bagni Popolari weiterhin das Badeerlebnis mit Kreativität. Installationen verwandeln Dampf, Klang und Wasser in partizipative Kunst. Die hamamähnliche Akustik des Badehauses verstärkt die Stimmen der Besucher und erinnert sie daran, dass sowohl die physische als auch die soziale Resonanz stärker wird, wenn Menschen einander zuhören. 


Bagni Popolari wird von Freiwilligen aus der gesamten Gemeinde unterstützt und steht allen Einzelpersonen, Vereinen oder Gruppen offen, die mithelfen möchten. 


Besonderer Dank gilt:

Dem Vorstand des Vereins „Bagni Popolari“ und dem Vorstand der Genossenschaft „Bad zum Raben“ für ihre Unterstützung und Zusammenarbeit.


Historische Bilder (gemeinfrei, mit freundlicher Genehmigung des Historischen Museums Baden):

• Mathäus Merian d. Ä., 1642 – Q.02.8999

• C.W. fecit, Caspar (Leontius) Wyss (1762–1798) – Q.02.8414

• Ludwig Vogel – Q.02.8040

• C. Koller (Zeichnung) / C. Rordorf (Text) – Q.02.8406

• Jacob Mayer-Attenhofer – Q.02.8465

Über Bagni Popolari

Links
Besatzung

Regisseur – Sasha Kulak

Produzentin – Vera Romanova

Redaktion – Vera Romanova

Gießen

Mara Zute | Archivbilder, mit freundlicher Genehmigung von Bagni Popolari:

• Kathrin Doppler – Kuratorin des Kunstbades im Bad zum Raben

• Fotografen: Nicolas Petit, Christoph Lüber, Lea Huser, Annika Zehnder und Jan Hürzeler

• Künstler: Maya Minder, Dany Petermann Boulala und Cassie Thornton

• Mitautor*innen des Klangkunstwerks „Thermal-Normal: Im Rhythmus des Alltäglichen“: Jamilla Balint und Anto Manhartsberger

• Marc Angst – Autor der Skizze zum Freibad „Bagni Popolari“


Adresse

Kurpl. 1, 5400 Baden, Schweiz

Laufzeit

6:11

Veröffentlicht

2025

Kontinent

Europa

Land

Schweiz

Details zur Folge

Besatzung

Regisseur – Sasha Kulak

Produzentin – Vera Romanova

Redaktion – Vera Romanova

Gießen

Mara Zute | Archivbilder, mit freundlicher Genehmigung von Bagni Popolari:

• Kathrin Doppler – Kuratorin des Kunstbades im Bad zum Raben

• Fotografen: Nicolas Petit, Christoph Lüber, Lea Huser, Annika Zehnder und Jan Hürzeler

• Künstler: Maya Minder, Dany Petermann Boulala und Cassie Thornton

• Mitautor*innen des Klangkunstwerks „Thermal-Normal: Im Rhythmus des Alltäglichen“: Jamilla Balint und Anto Manhartsberger

• Marc Angst – Autor der Skizze zum Freibad „Bagni Popolari“


Adresse

Kurpl. 1, 5400 Baden, Schweiz

Laufzeit

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2025

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